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Bericht: Kieler Nachrichten vom 21.12.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

  

Endlich steht die Herberge bereit

Raisdorfs neuer Pastor darf mit seiner Familie Weihnachten zwischen den eigenen Möbeln feiern

Schwentinental. ,,Zu Weihnachten werden wir ein voll eingerichtetes Zuhause bewohnen",  freut sich Michaela Winkelmann. Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, hat für den neuen Raisdorfer Pastor Fredt Winkelmann und seine Familie in diesem Jahr gerade noch geklappt. Denn die Sanierung des Pastorats im Fernsichtweg in Schwentinental hatte sich aus verschiedenen Gründen immer wieder verzögert. Nun aber hat auch die ,,Herbergssuche" der Familie Winkelmann pünktlich zu Weihnachten ein glückliches Ende gefunden.
Von Andrea Seliger

Wiklelmann und Frau
 


Noch stehen die Möbel gestapelt in den Zimmern, der Inhalt der Sie freuen sich auf Weihnachten im eingerichteten Wohnzimmer: Raisdorfs Pastor Fredt Winkelmann und seine Frau Michaela

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Schränke ist in Umzugskartons verpackt, wie seit vier Monaten. Auf eine Übergangslösung war Fredt Winkelmann gefasst gewesen, als er im August seinen Dienst in Raisdorf antrat. Mit seiner Frau Michaela und Tochter Sarah war er in das alte Pastorat im St.-Martins-Weg gezogen, damit das Gebäude im Fernsichtweg saniert werden konnte. Das Paar will nichts dramatisieren: ,,Das Haus im St.-Martins-Weg ist zwar alt, aber durchaus bewohnbar", sagt Michaela Winkelmann. Doch hatten sie dort fast ohne Möbel gelebt, die warteten bereits abgedeckt im neuen Domizil. Das Haus im St.-Martins-Weg stand bereits leer, es sollte bald abgerissen werden. Und dass das Provisorium so lange dauern würde, damit hatten sie nicht gerechnet.

Was die Situation zusätzlich kompliziert machte: Das Geld für die Sanierung des Gebäudes im Fernnsichtweg sollte aus dem Verkauf des alten Pastoratsgeländes an die Wohnungsbaugenossenschaft Gewoba kommen. Als die Pläne des Investors nicht so schnell genehmigt wurden wie gewünscht, fehlte auch das Geld für den Fernsichtweg. Weiter verzögert wurde der Prozess durch langwierige Abstimmungen mit dem Architekten und anderen Beteiligten sowie bauliche Probleme. All das ist nun vorbei. Die Heizung läuft, die Fenster sind neu, die Wände gestrichen, das Internet funktioniert bereits. ,,Ich freue mich darauf, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen", gesteht Fredt Winkelmann. Ganz schnell will die Familie nun alles einrichten. Zu Weihnachten kommt auch die ältere Tochter zu Besuch, die in Neubrandenburg studiert. ,,Wir werden genießen, dass wir hier sind", sagt Michaela Winkelmann. Fertig ist die Sanierung des Betonbaus aus den 70er-Jahren allerdings noch nicht Fassade undDach stehen im Frühjahr an.

Pastorat

Das Pastorat am Fernsichtweg (Foto rechts) ist innen bald fertig. Fassade und Dach werden im kommenden Jahr saniert.

Fotos Seliger

  

 

   

Bericht: Kieler Nachrichten vom 19.10.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet
  

Nur noch die Baugenehmigung fehlt

Die Arbeiten auf dem alten Pastoratsgelände in Schwentinental könnten im März 2014 starten

Schwentinental. Die Wohnungsbaugenossenschaft Nord hat den positiven Bauvorbescheid für das alte Pastoratsgelände in Schwentinental-Raisdorf in der Tasche. Geht jetzt alles glatt, könnten die Bagger im März 2014 anrollen. Im Juni 2015 sollen dann die Gebäude mit rund 50 Mietwohnungen stehen. Vorher muss die Kirchengemeinde Raisdorf, die das rund 4900 Quadratmeter große Gelände an die Wohnungsbaugenossenschaft Nord (Gewoba) verkauft hat, aber ihr Pastoratsgebäude im Fernsichtweg sanieren. Denn noch wohnt Pastor Fredt Winkelmann mit seiner Familie in dem alten Gebäude im St.-Martins-Weg und wartet auf die Fertigstellung seines neuen Zuhauses.

Die Abstimmung mit dem Kirchenkreis und dem Architekten habe sich in die Länge gezogen, so Jens Gloyer vom Kirchengemeinderat. Nun sei aber der Auftrag für den Einbau neuer Fenster und Türen vergeben worden. Anschließend stehen noch Heizungs- und Malerarbeiten an. „Die Familie kann noch vor Weihnachten umziehen", hofft Jens Gloyer.

Für diesen ersten Bauabschnitt investiert die Kirchengemeinde fast 40 000 Euro, erhält aber auch einen Zuschuss des Kirchenkreises. Im Frühjahr müssen dann die Beton- Außenwand und das Dach saniert werden. Da ein Teil des Kaufpreises für das Gelände am St.-Martins-Weg noch in diesem Jahr fließen soll, geht die Finanzplanung der Kirchengemeinde wieder auf. Spätestens im Februar 2014 soll dann die Abrissbirne am St.-Martins-Weg wirken und den Weg für preisgünstige Mietwohnungen in Schwentinental frei machen.

Die massive Optik hatte den Bauausschuss zunächst abgeschreckt, nach einigen Änderungen gab es aber doch grünes Licht für die Bauvoranfrage. Alle Gebäude werden mit Aufzügen ausgestattet und barrierearm gestaltet, wenn auch nicht barrierefrei nach DIN-Norm. Nach der positiven Bauvoranfrage benötigt der Investor nun aber noch die Baugenehmigung.

sel




Bericht: Kieler Nachrichten vom 9.9.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

Ein Denkmal von großem Interesse

Infotafel für During-Kreuz im Haus der Kirche in Schwentinental enthüllt

Schwentinental. Um Versöhnung auf ganz unterschiedlichen Ebenen ging es bei der Schwentinentaler Veranstaltung zum Tag des Denkmals im Haus der Kirche. Dazu hatten in diesem Jahr der Heimatbund und die evangelische Kirchengemeinde gemeinsam eingeladen. Pastor Klaus Grottke verknüpfte das Baujahr des Gebäudes, 1976, mit dem zu dieser Zeit gerade beendeten Vietnamkrieg. Vor diesem Hintergrund thematisierte der frühere Militärseelsorger die schwierige Situation von Soldaten im Krieg – angesichts der Syrien-Krise ganz aktuell.

Helmut Ohl, Vorsitzender des Heimatbundes berichtete dagegen über den Bau der St.- Martins-Kirche (die an dem Tag ebenfalls zu besichtigen war) und wie es dazu kam, dass der Raisdorfer Künstler Fritz During das Kruzifix und den St. Martin für die neue Raisdorfer Kirche schuf. Dass dieses Kruzifix im Zuge der Kirchen-Umgestaltung im vergangenen Jahr ins Haus der Kirche umziehen musste, hatte in Raisdorf viele Emotionen geweckt – auch beim Heimatbund. „Es ist das erste Mal, dass ein Denkmal oder Kunstwerk ein so großes Interesse fand – darüber kann man sich eigentlich freuen ", meinte er im Rückblick. Und betonte, dass er das During- Kreuz lieber weiter in der St.- Martins-Kirche sähe.

Er dankte aber ausdrücklich Pastor Grottke für ein langes, offenes Gespräch. Der Heimatbund wolle weiter mit der Kirchengemeinde zusammenarbeiten. Gemeinsam enthüllten dann der Pastor und Helmut Ohl eine Tafel, die den Besucher auf die Herkunft des Kruzifixes hinweist. sel

GedenktafelGemeinsam enthüllen Pastor Klaus Grottke (links) und Helmut Ohl, der Vorsitzende des Heimatbundes, die Infotafel.

  

Foto Seliger

  

  

  

  

 

Bericht: Kieler Nachrichten vom 20.7.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

Ein Ständchen zum Stadtjubiläum

Sieben Schwentinentaler Chöre bereiten ein gemeinsames Fest am 8. September vor

Schwentinental. Die Stadt Schwentinental feiert in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag – so richtig hat das bisher aber niemand gemerkt. Das soll sich ändern: Am Sonntag, 8. September, wollen sieben Chöre aus der ganzen Stadt das Ereignis mit einem gemeinsamen Chorfest im Haus der Kirche begehen. Schon zur Stadtgründung gab es Gesang: Damals traten der Raisdorfer Frauenchor „Schöne Töne" und der Klausdorfer Sventana-Chor gemeinsam mit einem eigens gedichteten kritischen Lied auf, das sie diesmal allerdings nicht wiederholen wollen. Dafür gibt es ein Geburtstagslied der „Schönen Töne" und ein vielseitiges Programm, zu dem jeder Chor rund zehn Minuten lang etwas beiträgt – mal heiter, mal nachdenklich. So will der Männergesangverein Klausdorf ein Pariser Potpourri präsentieren und die Philippus-Kantorei eine amüsante Zeitreise mit Schuberts Forellen-Lied unternehmen.

Mit 88 Jahren (Kantorei) und 92 Jahren (Männergesangverein) sind die beiden die ältesten Chöre der jungen Stadt. Beim Sventana-Chor steht unter anderem Auld Lang Syne auf der Liste, Weltliches und Geistliches bietet der Singkreis der evangelischen Kirche Raisdorf.

Die kleinste Gruppierung ist „O Musica", die aus sechs Damen besteht, die jüngste der Pop- und Gospelchor „Die Hallelujahs" der evangelischen Kirchengemeinde Raisdorf, der seit dreieinhalb Jahren zusammen singt. Zum Abschluss ist ein gemeinsamer Kanon der 150 Chormitglieder mit dem Publikum geplant. Initiatorin des Ereignisses ist Rosemarie Krützfeldt (Schöne Töne). Ihre Mitstreiter hatte sie schnell überzeugt.

Mit dem Chorkonzert will man nicht nur die Bürger begeistern, sondern auch um Nachwuchs werben. Gleichzeitig sollen sich die Chöre bei den Vorbereitungen besser kennenlernen. „Ich hoffe, dass daraus eine schöne Tradition wird", sagt Peter Hinze (Hallelujahs), der die Veranstaltung auch moderieren wird. Ob ein Chorkonzert das richtige Geburtstagsgeschenk ist für eine Stadt, deren erste fünf Jahre doch ziemlich turbulent verliefen? „Musik verbindet, fördert die Gesundheit und das Zusammenleben", so der ehemalige Stadtvertreter Holger Staade vom Männergesangverein Klausdorf.

Chorsingen

Planen eine konzertierte Aktion, von links: Gerald Manig (Philippus-Kantorei), Christine Orth (O Musica), Peter Hintze (Hallelujahs), Rosemarie Krützfeldt (Frauenchor Schöne Töne), Siegfried Pohl (Singkreis ev. Kirche Raisdorf), Elisabeth Steenbock (Sventana Chor) und Holger Staade (Männergesangverein Klausdorf). Foto Seliger

 

Quelle: Kieler Nachrichten vom 5.9.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

Kirche und Musik zum offenen Denkmaltag

Schwentinental. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September haben in Schwentinental die evangelische Kirchengemeinde Raisdorf und der örtliche Heimatbund ein gemeinsames Programm vorbereitet. Dabei wird sowohl die neu gestaltete St.-Martins-Kirche als auch das During-Kreuz an seinem neuen Standort vorgestellt.

Pastor Fredt Winkelmann wird ab 10 Uhr einen Gottesdienst halten, ab 12 Uhr erläutern die Architekten die im vergangenen Jahr durchgeführte Umgestaltung des Langmaack-Baus. Führungen sind um 12, 14 und 16 Uhr vorgesehen. Im Haus der Kirche im Fernsichtweg hält Pastor Klaus Grottke um 11 Uhr eine Andacht. Anschließend wird Helmut Ohl, der Vorsitzende des Heimatbundes, einige Worte zum Kruzifix des Raisdorfer Künstlers Fritz During sagen, das dort seine neue Heimat gefunden hat. Auch eine Infotafel dazu soll enthüllt werden. Zuvor hing es im Triumphbogen der St.- Martins-Kirche, der Umzug hatte für Diskussionen in der Kirchengemeinde gesorgt.

Der Tag endet mit dem Konzert von sieben Schwentinentaler Chören im Haus der Kirche zum fünften Geburtstag der Stadt Schwentinental.

sel

 

Quelle: Kieler Nachrichten vom 4.9.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

Ein echter „Wossi" ist jetzt Pastor in Raisdorf

Schwentinental. Fredt Winkelmann ist der neue zweite Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Raisdorf. Der gebürtige Preetzer kehrt damit nach über zehn Jahren im Osten zurück nach Schleswig- Holstein. „Es ist wohltuend, wenn in einer Gemeinde noch 40 Konfirmanden sind", freut sich der 55-Jährige, denn das sei im Osten anders.

Fredt WinkelmannSchon in der Schulzeit engagierte sich Winkelmann in der kirchlichen Jugendarbeit in Preetz und entwickelte bald den Berufswunsch Pastor: „Wenn es nach meinem Vater gegangen wäre, wäre ich Maschinenschlosser oder Ingenieur geworden". Doch Winkelmann entschied sich für das Theologie-Studium in Kiel. „Pfadfinder, Konfirmanden, Zeltlager – die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß", schwärmt er.

2000 ging Fredt Winkelmann mit seiner Frau Michaela und den beiden Töchtern Hannah und Sarah nach Züssow in Mecklenburg-Vorpommern. Im Osten habe er gelernt, effizient zu haushalten: Wenig reinstecken und viel rausholen, ist seine Devise. Doch ein echter Ossi ist in den dreizehn Jahren nicht aus ihm geworden, eher ein „Wossi" meint er. Zuhause fühlt er sich jedoch in allen Welten. So organisierte er in Züssow auch einige Fahrten nach Südafrika. Eine solche Reise auch in der neuen Gemeinde zu initiieren, kann sich Fredt Winkelmann gut vorstellen. Doch bevor er für sich eigene Schwerpunkte festlegt, möchte sich der Neue ein umfassendes Bild von den bestehenden Strukturen machen. Wichtig sei ihm, dass man in der Gemeinschaft ruhige und freundliche Gespräche führen könne, und dass auch Konflikte auf eine menschlich zugewandte Art gelöst würden. Was er aber unbedingt machen möchte: „Mit den Kindern ein Lagerfeuer machen und Stockbrot backen". scz

Fredt Winkelmann ist der neue Pastor in der Kirchengemeinde Raisdorf. Foto Seliger

 

Quelle: Kieler Nachrichten vom 19.1.2013 Die Kieler Nachrichten im Internet

Abschied ist ständiger Begleiter

Kathrin Schleupner nun auf Zeit in Raisdorf

Schwentinental Kathrin Schleupner ist eine, die den ganzen Sommer am Strand verbringt. Nicht, um sich zu sonnen: Sie ist die Urlauberpastorin des Kirchenkreises Plön-Segeberg und gestaltet mit einem Team ein Programm direkt am Wasser. Im Winter dagegen unterstützt sie Gemeinden, die gerade personelle Lücken haben - so wie zurzeit die Kirchengemeinde Raisdorf in Schwentinental.

 Weihnachten hatte sie dort die ersten Gottesdienste gehalten. "Es ist spannend, immer wieder neuen Leuten zu begegnen" , sagt die 43-Jährige über die häufigen Wechsel, die ihre Stelle so mit sich bringt. Auch den Winter 2011/2012 hat sie an der Schwentine verbracht, allerdings in Plön.

 Kathrin Schleupner stammt aus Flensburg und hat Theologie in Berlin und Jerusalem studiert. Sie war bereits als Pastorin in Hamburg und Bad Schwartau tätig und wohnt in Heikendorf. An ihrem Beruf schätzt sie die Möglichkeit, "Raum anzubieten" - im doppelten Sinne: Zum einen das Gemeindehaus als Begegnungsstätte, zum anderen aber auch "den Geist aufzumachen und willkommen zu heißen". In Raisdorf übernimmt sie nun die ganz normalen Pastoren- Aufgaben: Gottesdienste, Trauungen, Beerdigungen, die Arbeit mit den Konfirmanden, Religionspädagogik im Kindergarten. Mit dem Eltern-Kind-Kreis bereitet sie schon den Flohmarkt vor, der am 23. März stattfinden soll.

Bis Ende-April bleibt sie, dann kommt die andere Seite ihres Berufsalltags: "Das Schwerste ist, sich wieder zu verabschieden", meint Kathrin Schleupner. Das gelte sowohl für das Sommer-Team als auch für die Gemeinden, in denen sie aushilft. Im Mai beginnt sie mit den Vorbereitungen für die Urlaubssaison.

sel


 

Quelle: Ev. - Luth. Kirchenkreis Plön - Segeberg vom 2.1.2013

Kirchraum in neuem Gewand

Am dritten Advent wurde die umgestaltete St. Martins-Kirche der Ev. –Lutherischen Kirchengemeinde Raisdorf im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich eingeweiht. Im Vorwege hatten heftige und langwierige Auseinandersetzungen die Gemüter erhitzt, weil das neue Konzept es erforderlich gemacht hatte, das During-Kreuz aus der Kirche zu entfernen. Einen anderen Platz für das Kreuz eines Raisdorfer Künstlers zu finden, empfanden viele als einen Affront gegenüber eben jenem Künstler, der das Kreuz einstmals für die St. Martins-Kirche gefertigt hatte.

Schwentinental In der vollbesetzten Kirche fand Propst Petersen in seiner Predigt für beide Parteien Verständnis. „Der Widerstand der Gegner dieses Umgestaltungsprojektes – er hatte seinen Sinn. Lange haben Menschen nicht mehr so leidenschaftlich über die Bedeutung des Gekreuzigten gestritten.

Und das Engagement der Befürworter – es hatte ebenfalls seinen Sinn, weil denn Leben kein Stillstand ist sondern Bewegung″, hieß es im Predigttext. Zuvor hatte Propst Petersen die Gemeinde daran erinnert, dass bereits vor 60 Jahren erbittert um die Kirche gerungen worden war. Auch damals wären sich die Parteien nichts schuldig geblieben, hätten sich gegenseitige Vorwürfe nicht erspart.

Er zitierte den damaligen Pastor Rudolf Fitzner: ″Man kann Kirchen bauen und dabei Gemeinden zerstören;″ erinnerte aber auch an den handschriftlich hinzugefügten Satz, dass wir alle fehlsame Menschen sind und alle der Gnade Gottes bedürfen. Zuversichtlich zeigte sich Petersen, dass auch der gegenwärtige Streit ein Ende finden werde. Bestätigende Hinweise dafür gab es im Anschluss an den festlichen Gottesdienst. Die Besucher und Besucherinnen zeigten sich durchweg angetan bis begeistert von der Umgestaltung. Der Altarraum ist hell und modern und konzentriert in einer edlen Kargheit auf das Wesentliche: Altar, Kanzel und Taufbecken aus italienischem Travertin-Gestein. Die Gruppierung dieser Prinzipalstücke erinnert an Zeichnungen, die in einer alten Bleikapsel von 1956 aufgetaucht waren. Pastor Klaus Grottke und Architektin Nicole Stölken bedankten sich bei allen Beteiligten und fühlten sich sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der monatelangen Umbauarbeiten.


Die lichte Podestlandschaft soll optisch die Distanz zwischen Altarraum und Gemeinde verringern. Besonders beeindruckend ist die Wirkung der LED-Strahler, die die alten Hängelampen ersetzen. Mit entsprechender Programmierung können per einfachen Knopfdruck Gottesdienste und hohe Festtage entsprechend des Anlasses ausgeleuchtet werden. Von der Wirkung der verschiedenen Lichtszenarien im Altarraum zeigt sich jeder an diesem Sonntag positiv beeindruckt.

Foto/ Text. M. Morgenthum

 

St. Martins Kirche St. Martins Kirche St. Martins Kirche St. Martins Kirche

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Foto: umgestalteter Kirchraum
Foto: Beginn des Festgottesdienstes. Einzug von Gemeinderat, PastorInnen und Propst
Foto: Pastor Klaus Grottke erklärt das Lichtkonzept im Anschluss an den Gottesdienst

 



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