
|
— Tageslosung, Herrnhuter Brüdergemeine — |
![]() |
||
Pressearchiv2011 | 2010Quelle: Kieler Nachrichten vom 23.6.2010 Klaus Grottke tritt das Amt als Raisdorfer Pastor anKopfüber in die (neue) Seelsorge
Schwentinental. 15 Monate hat es gedauert, jetzt ist es vollbracht. Die zweite Pastorenstelle der Raisdorfer St. Martins-Kirchengemeinde ist wieder besetzt. Zum 1. Juli tritt Pastor Klaus Grottke seine neue Aufgabe als Gemeindepastor an. Vorgänger Walter Schroedter hatte sich bereits am 31. März 2009 in den Ruhestand verabschiedet. Seitdem suchte die Kirchengemeinde einen Nachfolger. Jetzt ist der Nachfolger da und zieht gemeinsam mit seiner Frau in die Pastoratswohnung neben der Kirche ein. Die 19-jährige Tochter, die gerade ihr Abitur gemacht hat, ist flügge und wird nicht mit nach Raisdorf ziehen. Am übernächsten Sonntag, 4. Juli, 15 Uhr, wird Klaus Grottke von Propst Matthias Petersen in sein Amt eingeführt - und der Neue wird seine erste Predigt als Raisdorfer Gemeindepastor halten.
Für Grottke ist die Arbeit in
einer Kirchengemeinde zwar nicht gänzlich neu, aber die volle
Konzentration auf die klassische Gemeindearbeit kennt er bisher
noch nicht, so dass es für den 51-Jährigen auch spannend wird.
Nach dem Theologiestudium in Göttingen und Tübingen, dem
Vikariat in Alfeld und dem Studienjahr im Predigerseminar
Hildesheim besetzte Klaus Grottke ab 1988 vorübergehend eine
halbe Pfarrstelle in Stade. Die andere Hälfte und zunehmend mehr
arbeitete er als Lehrer an der Berufsschule und in der
übergemeindlichen Jugendarbeit. Ehrenamtlich engagierte er sich
zudem in der Gefängnisseelsorge. 1995 ließ sich Klaus Grottke
für drei Jahre beurlauben und kümmerte sich als Hausmann um
Tochter und Haushalt. 1998 begann eine zwölf Jahre währende
Tätigkeit als Mililtärdekan bei der Marine.
Quelle: Kieler Nachrichten vom 19.6.2010
Party mit Musik, Märchen und Bauchtanz
Schwentinentaler Weltladen feierte 25-jähriges Bestehen Quelle: Kieler Nachrichten vom 16.6.2010 Vortrag-Verlosung-VerkostungSchwentinental. Die St. Martins-Kirche in Raisdorf wird in diesen Tagen 50 Jahre alt. Und dieses Jubiläum wird (seit Sonntag) eine Woche lang gefeiert. Heute, 16. Juni, 19 Uhr, steht in der Kirche ein Dia-Vortrag auf dem Programm: Helmut Ohl spricht über den Bau der Kirche und die Turbulenzen während der Bauzeit. Morgen, 17. Juni, 19 Uhr, geht es weiter mit einem Schnupperkursus "Meditatives'Tanzen" im Haus der Kirche. Am Freitag, 18. Juni, 11 bis 17 Uhr, wird im Weltladen gefeiert (" Verlosung und Verkostung"). Hier gibt es zudem den Anlass, dass der Laden 25 Jahre alt wird. Die Geschichte vom barmherzigen Pastor Fitzner (1960 Pastor in Raisdorf) wird in einer Aufführung der Schöneicher Theaterfreunde am Sonnabend, 19. Juni, 19 Uhr, in der Kirche gezeigt. Und am Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, wird ein Gottesdienst mit dem bischöflichen Bevollmächtigten Gothard Magaard gefeiert.
Die Entstehung der Raisdorfer Kirche
muss von menschlich höchst interessanten Erscheinungen begleitet
worden sein. Jedenfalls berichtet Erich Mallas, ehemaliger
Vorsitzender des damaligen Kirchbauvereins, von Verwerfungen im
Dialog zwischen den Raisdorfer Gemeindegliedern und der Preetzer Kirchengemeinde. Raisdorf hatte
in den 50er Jahren noch keine eigene Kirche und auch keine
eigene Kirchengemeinde, sondern war lediglich Pfarrbezirk IV der
Preetzer Kirchengemeinde. Und Turbulenzen gab es auch, als das
Plöner Bauamt Ende der 50er Jahre den Bau des Kirchturms
vorübergehend stoppte, weil das Fundament nicht stark genug war. zm
Quelle: Schaufenster vom 12/13.6.2010 Kirchweihfest in Raisdorf - die lange Vorgeschichte der St.-Martins-Kirche im Zeichen der NächstenliebeSCHWENTINENTAl. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden die Raisdorfer Gottesdienste noch in Gaststätten abgehalten, in der Nachkriegszeit wurde eine Behelfskapelle im Barackenlager Karkkamp eingerichtet, ehe die Kirche 1960 tatsächlich ins Dorf kam. 50 Jahre nach der Einweihung feiert die evangelische Kirchengemeinde Raisdorf jetzt das Jubiläum der St.-Martins-Kirche. Altbürgermeister Helmut Ohl hat die Historie des Gotteshauses erforscht. Diese Kirche sei vielleicht kein besonders bewundernswerter Bau, "sie hat aber eine interessante Vorgeschichte", weiß Ohl. Über eine Kirche vor Ort sei erstmals 1848 im Zuge des Aufstandes Schleswig-Holsteins gegen die Dänen nachgedacht worden. Doch bis die Idee erneut ins Spiel gebracht wurde, zogen noch viele weitere Kriege übers Land. ,,Die Notwendigkeit ergab sich schließlich aus der Bevölkerungsentwicklung, denn 1945 erhöhte sich die Zahl der Raisdorfer Einwohner aufgrund von Flüchtlingen und Vertriebenen auf einen Schlag von 700 auf 1.800", erzählt Ohl. Damals war Raisdorf noch der vierte Pfarrbezirk der Preetzer Kirchengemeinde. Der aus dem Osten gekommene Pastor Rudolf Fitzner erkannte schnell, dass es Zeit war, in Raisdorf ein neues kirchliches Zentrum zu schaffen. Er fing an, sich gezielt um Gottesdienste zu bemühen", so Ohl. Zunächst gab es Überlegungen, auf der Sonnenhöhe, dort, wo heute das Rathaus steht, eine Kirche zu planen, doch Kirche und Kommune gerieten in Streit - die Chance war vertan. Pastor Fitzner ließ das Problem aber keine Ruhe. Er bekam im Barackenlager am Karkkamp einen Raum, den er zu einem Kirchenraum umfunktionierte. Diesen am 28. August 1948 eingeweihten Raum nannte er St.-Martins-Kapelle. Benannt nach dem Heiligen, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte; denn Nächstenliebe benötigten auch die Raisdorfer Neubürger, die Flüchtlinge, die alles verloren hatten", erläutert Ohl. Ein Jahr später erhielt die Barackenkirche eine alte (Schiffs-)Glocke und einen Holzturm. 1952 kaufte die
Kirche das Land gegenüber des Karkkamps und baute dort zunächst
ein Häuschen mit Pastorenwohnung. Am 15. Oktober 1956 wurde
schließlich der Grundstein für eine feste Kirche gelegt. "Nach
einigen Umplanungen und der Finanzlage geschuldeten Baupausen
wurde die St.-Martins-Kirche am 19. Juni 1960 endlich eingeweiht.
Die Glocken ließen noch Zum ersten Kirchweihfest 1961 erhielt das Kirchenportal eine vom Raisdorfer Bildhauer Fritz During gefertigte St.-Martins-Skulptur. In den vergangenen 50 Jahren hat sich in der Kirche nicht viel getan, zurzeit aber wird über einen Umbau des Altarraurraums nachgedacht, und die alte Pastorenwohnung im Anbau wird für den neuen Pastor hergerichtet, der hier am 1. Juli seinen Dienst aufnimmt", sagt Helmut OhI. Es handelt sich um den Flensburger Militärdekan Klaus Grottke. vg
Quelle: Kieler Nachrichten vom 26.4.2010 August Streufert starb im KZ Neuengamme - Gedenkstein enthüllt Nur zwei Minuten Zeit für den Abschied
Schwentinental. „Wir möchten mit dieser würdigen und dauerhaften
letzten Ruhestätte das Gedenken an August Streufert wach halten.“
Mit diesen Worten von Schwentinentals Bürgermeisterin Susanne
Leyk wurde am Sonntag auf dem Raisdorfer Friedhof ein Grabstein
in Erinnerung an August und seine Frau Ella Streufert enthüllt.
Quelle: Kieler Nachrichten vom 24.3.2010 Kindergarten-Neubauten beschlossenCDU scheiterte mit Gegenantrag - Bürgermeisterin soll Verhandlungen mit der Kirchengemeinde aufnehmen.Schwentinental - Das Thema Kindergärten für den Ortsteil Raisdorf sorgte am Montag einmal mehr für starkes Publikumsinteresse. Und die Rathaus-Besucher wurden mit zwei Entscheidungen der Stadtvertretung belohnt, bei denen die Mehrheiten vorher feststanden. Mit den 16 Stimmen von SPD, SWG, Grünen und FDP wurde festgeklopft, dass der DRK-Kindergarten hinter der Uttoxeterhalle gebaut werden soll und dass die Bürgermeisterin unverzüglich Vertragsverhandlungen mit der Kirchengemeinde aufnehmen soll, um den Bau eines weiteren Kindergartens auf dem Kirchengelände am Fernsichtweg sicherzustellen. SPD-Fraktionssprecher Volker Sindt: "Die Zeit wird knapp. Wir müssen endlich einen Standort festlegen. " Die CDU-Fraktion scheiterte mit ihrem Gegenantrag, das Kindergarten-/Rathaus-Konzept von Bürgermeisterin Susanne Leyk umzusetzen. CDU-Fraktionssprecher Norbert Scholtis wies darauf hin, dass das Leyk-Konzept für etwas mehr als einem Drittel der Kosten (2,3 Millionen Euro) der mit knapp sechs Millionen geschätzten Neubauten zu haben und viel schneller ("zum Kindergartenjahr 2011/2012") zu realisieren sei. In der Aussprache machten Sindt und SWG-Fraktionssprecher Uwe Bartscher deutlich, dass es ihnen nicht mehr um eine inhaltliche Debatte gehe, weil alle Argumente ausgetauscht seien. Es gehe nur noch um Standorte. Das Rathaus komme als Kinderhaus nicht in Frage. Und der Standort Dorfstraße für den DRK-Neubau sei nicht groß genug. Im Ergebnis gebe es keine Alternative zu den beiden Neubauten von Kirche und DRK. Und beide Projekte sollten jetzt so schnell wie möglich angepackt werden. Norbert Scholtis wies einmal mehr auf zwei ungeklärte Punkte hin. Zum einen gebe es bis zum heutigen Tag keine gesicherte Bedarfsprognose, aus der sich ableiten lasse, wie viele Kita-/Hort-Plätze in den kommenden Jahren gebraucht würden. Und völlig unklar bleibe die Frage der Finanzierung. Wenn die beiden Kindergärten gebaut werden, "wird sich die Stadt keine anderen Projekte mehr leisten können". Mit den Worten "Ich nehme den Mehrheitsbeschluss hin" quittierte Bürgermeisterin Susanne Leyk am Ende die Entscheidung. Kommentar von Uwe Bartscher dazu: "Besser wäre es, Sie würden sagen: Ich setze den Beschluss mit aller Kraft um." Ungeklärt bleibt zunächst, ob die Kommunalaufsicht ihren Segen zu den erforderlichen Kreditaufnahmen geben wird. 'Nach den Richtlinien wird sich die Aufsichtsbehörde aber erst dann mit dem Antrag der Stadt auseinandersetzen, wenn baureife Pläne mit exakt kalkulierten Kosten auf dem Tisch liegen. Dann wird die Frage lauten, ob die Kreditaufnahmen unabweisbar sind. Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Bürgervorsteherin Angelika
Lange-Hitzbleck Martina Weiß als neue CDU-Stadtvertreterin, die
für Kirsten Reese nachgerückt ist. Am Ende der Sitzung gab es noch eine Personalie: Holger Staade, der Vertreter der Grünen, teilte mit, dass er sein Mandat aus persönlichen Gründen zurückgibt. Gerhard Kockläuner wird den Sitz in der Stadtvertretung als Listen-Nachfolger übernehmen. Bürgermeisterin Leyk teilte zu Beginn der Sitzung mit, dass die Reparaturen der Winterschäden an den Straßen mindestens 200 000 Euro kosten werden. Am stärksten betroffen ist die Mergenthalerstraße, die voraussichtlich vollflächig saniert werden müsse. zm |
||
|
|
| Δ Seitenanfang | © Ev.-Luth. Kirchengemeinde Raisdorf | Impressum | Quellen | Partnernetzwerk: Schwentinental-inside + Kiel-inside |
|
|